Fest der Seelsorgeeinheit

Zum besseren Kennenlernen der einzelnen Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit gibt es bei uns seit 2008 nun auch ein gemeinsames Fest der Seelsorgeeinheit. Es findet immer am 4. Fastensonntag (Sonntag Laetare) statt. Eine Gemeinde ist jeweils Gastgeberin und lädt die anderen Gemeinden dazu ein. Nach der gemeinsamen Eucharistiefeier in der Kirche der gastgebenden Gemeinde steht ein Mittagsmahl und ein bunter Nachmittag auf dem Programm.


2010: Erstmalig im Prediger feierte die Seelsorgeeinheit Mitte ihr Mitarbeiterfest mit 230 Gästen


Pfarrer Robert Kloker bei der Begrüßung der 230 Gäste im großen Sall des Predigers. (Foto: hie)

So groß der Franziskaner auch ist, für das Neujahrsfest der Seelsorgeeinheit Mitte wäre er zu klein. Deshalb waren alle Mitarbeiter, ehrenamtliche und bezahlte, in den Großen Saal im Prediger eingeladen. Der war mit 230 Gästen mehr als gut gefüllt.

Text und Bild von der Gmünder Tagespost


Bericht von BIRGIT MARKert

Schwäbisch Gmünd. Nachdem es die Seelsorgeeinheit seit 2005 gibt, wurde das Mitarbeiter- oder Neujahrsfest erstmalig in großer Runde gefeiert. Münsterpfarrer Robert Kloker begrüßte nach dem Gottesdienst im Münster die große Schar im Prediger, wo mit Fleischkäse und Kartoffelsalat zunächst an das leibliche Wohl gedacht war. Besonders erfreut zeigte er sich, auch die früheren Pfarrer Helmut Ritz, Gebhard Luiz und Wolfgang Gaugler begrüßen zu dürfen. Pastoralreferentin Silke Weihing sorgte dann für einen, wie sie sagte „kleinen Überblick, wer hier ist“. Sie rief die sieben Gemeinden der Seelsorgeeinheit auf, worauf sich mit der polnischen, kroatischen und italienischen eine eher erlesene Gruppe erhob. St. Franziskus und Münstergemeinde waren eine zahlenmäßig relativ starke Gruppe und auch von St. Peter und Paul war eine stattliche Zahl Mitarbeiter mit von der Partie. Der „wilde Westen“ war mit St. Michael vertreten. Bei einer weiteren Kennenlernrunde hinterfragte sie dann manches Vorurteil, etwa, dass Kirche vor allem von Frauen an der Basis getragen werde: Ein Drittel Männer engagieren sich in der Seelsorgeeinheit. Ein weiteres Vorurteil, dass vor allem Ältere in der Kirche aktiv sind, trifft ebenfalls nicht zu. Nur ein gutes Drittel über 30-Jährige meldeten sich, ein weiteres gutes Drittel sind zwischen 30 und 60; bei den unter 30-Jährigen wurde es dann aber wirklich lichter. Eine Sache bewahrheitete sich allerdings: Kirche lebt vom Ehrenamt: rund zwei Drittel meldeten sich auf diese Frage. Nach dieser lockeren Runde schwelgten viele in Erinnerungen, als Fotos von den drei Pastoralreisen nach Sizilien, Polen und Kroatien gezeigt wurden. Bei einer Sache streikte die Technik. Michaela Altrock wollte die von ihr gepflegte Homepage vorstellen, doch das städtische Passwort wollte nicht im kirchlichen Kontext passen.

© Gmünder Tagespost 03.02.2010



Hier können Sie den Bereicht von den Gmünder Tagespost vom 04.02.2010 als PDF-Datei herunterladen oder klicken zum Vergrößern auf das Bild:

Bericht GT



Hier können Sie den Bereicht von der Rems-Zeitung vom 04.02.2010 als PDF-Datei herunterladen oder klicken zum Vergrößern auf das Bild:

Bericht RZ


2011: "Salz der Erde"


An die 250 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus sieben Kirchengemeinden trafen sich zur Feier der Eucharistie in St. Franziskus, einem gemeinsamen Essen und einem kabarettistischen Jahresrückblick am 04. Februar 2011. In dem biblischen Wort "Ihr seid das Salz der Erde" drückten sich gleichzeitig Autrag und Dank aus.


Ganz unter dem Motto "Ihr seid das Salz der Erde" stand der Gottesdienst in St. Franziskus, den Gemeindereferentin Dorothee Schohe, Münsterpfarrer Robert Kloker und Vikar Sven Jast gemeinsam mit weiteren Mitarbeitern gestalteten, darunter auch italienische, kroatische und polnische Christen. "das Salz stehe in den Worten Jesu immer für das Gute", betonte Pfarrer Robert Kloker und erklärte es auch damit, dass das Salz zu der Zeit Jesu ein knappes und daher kostbares Gut gewesen sei. Wenn man also einem Menschen zuspreche, Salz der Erde zu sein, so sei dabei vor allem an die reinigende, heilende und würzende Kraft des Salzes gedacht. Salz zu sein bedeutet für die Christen auch, Ihre Kraft in die Welt hinauszutragen, meinte der Geistliche und verwies auf den oft schmerzhaften Widerspruch von christlicher Existenz und Gestalt der Welt.
Ganz konkret führte dann Dorothee Schohe die verschiedenen Dienste der Gemeinde an, ohne die ein "würziges" Gemeindeleben gar nicht denkbar sei. Sie erinnerte an die vielen Lektoren, Kirchenmusiker, Tauf- und Kommunionhelfer, an Mesner, Ministranten und all diejenigen, die sich in Jugend-, Frauen- und Männergruppen oder für Senioren und Kinder engagieren und vergaß auch die nicht zu erwähnen, die die Kirchen- und Gemeinderäume sauber halten.
Als Erinnerung an den Gottesdienst gab's dann zum Schluß für jeden ein Säckchen Alexandersalz aus dem Himalaya. Im großen Festsaal des Franziskaner ging das Fest weiter mit einem gemeinsamen Essen und einem kabarettistischen Jahresrückblick von Pastoralreferent Mike Jörg.

Hier können Sie einige Bilder von den Vorbereitungen sehen!